Warehouse und Monitoring

Cluster 4:
Warehouse und Monitoring

Das Ziel des Clusters Warehouse und Monitoring ist der Aufbau einer Forschungsplattform (Data Mart) für die regionale Auswertung von Gesundheitsdaten. Die Data Mart ist eine zentrale Plattform zur Integration, Verdichtung, Analyse und Auswertung von pseudonymisierten Daten und Informationen aus der PEPA sowie heterogener, isolierter Datenquellen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Anhand der gewonnenen Daten ermöglicht sie die zielgerichtete Steuerung der Versorgung in der Region mithilfe einer (zu entwickelnden) Reporting-Plattform und einem personalisierten Informationscockpit.

Am Beispiel der Versorgung von Menschen mit kolorektalem Karzinom soll die Data Mart die Versorgungsqualität anhand von definierten Qualitätsindikatoren abbilden. Darüber hinaus ermöglicht sie ein regionales Gesundheitsmonitoring und epidemiologische Erhebungen. Der innovative Charakter dieses Vorhabens liegt in der sektorenübergreifenden Integration des gesamten Versorgungsprozesses: Von Früherkennung über Diagnostik und Therapie, bis hin zur Nachsorge und palliativen Versorgung.

Ansprechpartner:

Dr. Björn Schreiweis,
Universitätsklinikum Heidelberg
Abteilung Medizinische Informationssysteme

Entwicklung der Daten- und Wissensbasis Data Mart (P8)

Ziel des Entwicklungsprojekts Data Mart P8 ist es, eine Forschungsplattform für die regionale Auswertung von Gesundheitsdaten aufzubauen. Die Data Mart ist eine zentrale Plattform zur Integration, Verdichtung, Analyse und Auswertung von pseudonymisierten Daten und Informationen aus der PEPA (P2) sowie heterogener, isolierter Datenquellen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Anhand der gewonnen Daten ermöglicht sie die zielgerichtete Steuerung der Versorgung in der Region. Das Entwicklungsprojekt stellt die erforderliche Softwareinfrastruktur für das Anwendungsprojekt P9 Gesundheitsmonitoring zur Verfügung. Das Teilprojektbietet großes Potential, um die Gesundheitsversorgung in der Region und somit die Lebensqualität der Bürger in der Region maßgeblich zu verbessern.

Um das vorgegebene Ziel zu erreichen, müssen im Rahmen des Projekts nicht nur technische Fragestellungen geklärt, sondern auch Probleme die den Datenschutz und die Datensicherheit betreffen mit den Projektpartnern gelöst werden. Zu Beginn des Projekts werden daher im Rahmen einer Anforderungsanalyse alle Anforderungen erfasst und in einem Konzept umgesetzt. Dieses Konzept wird während der Implementierungsphase realisiert und anschließend den Anwendern des Teilprojekts P9 bereitgestellt.

Unsere Partner in der Entwicklung der Daten- und Wissensbasis Data Mart:

Ansprechpartner:

Stefan Nöst
Universitätsklinikum Heidelberg,

Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung

stefan.nöst@med.uni-heidelberg.de

Gesundheitsmonitoring am Beispiel des kolorektalen Karzinoms (P9)

Das Ziel des Anwendungsprojektes P9 ist eine patientenorientierte Verbesserung medizinischer Behandlungsqualität in der Metropolregion Rhein-Neckar auf der Basis eines Konzeptes zur Messung sektorenübergreifender Behandlungsqualität bei Patientinnen und Patienten, die an einem kolorektalen Karzinom erkrankt sind. Das Projekt P9 entwickelt hierzu ein Konzept zur systematischen Messung und Abbildung der Behandlungsqualität mittels valider Qualitätsindikatoren. Von Früherkennung über Diagnostik und Therapie, bis hin zur Nachsorge und palliativen Versorgung. Die technische Umsetzung des Konzeptes durch das Entwicklungsprojekt P8 ermöglicht ein regionales Gesundheitsmonitoring sowie epidemiologische Analysen zu Fragen der Qualitätsentwicklung und Versorgungsforschung.

Die Resultate werden für die interessierte Öffentlichkeit auf einer Reporting-Plattform zielgruppenorientiert berichtet (Public Reporting). Ein personalisiertes Informationscockpit bietet Arztpraxen und Kliniken ein Feedback zu Ihrer Arbeit und ist Grundlage für einen fachübergreifenden Austausch in intersektoralen Qualitätszirkeln. In P9 wird mittels qualitativen Methoden der Sozialforschung eine Anforderungsanalyse mit den potentiellen Nutzern durchgeführt, die in das Entwicklungsprojekt P8 einfließt. Der Implementierung der innovativen Produkte folgt eine qualitative Evaluationsstudie mit den Nutzern.

Gemeinsam mit dem Entwicklungsprojekt P8 wird ein Gesundheitsmonitoring umgesetzt, das die Grundlage einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung der Patientenversorgung darstellt und über die Region hinaus Leuchtturmcharakter haben soll.

Unsere Partner Gesundheitsmonitoring: