Versorgungsteuerung

Cluster 3:
Versorgungsteuerung

Ziel des Clusters Versorgungsteuerung ist es, dass Selbstsorgeverhalten multimorbider Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 zu stärken und die sektorenübergreifende Koordination ihrer Versorgung zu optimieren. Technische Grundlage für dieses Projekt ist der ICW Care Manager (ICW CM) der InterComponentWare AG, welche im Rahmen des Projektes durch neue Produktkomponenten verbessert und erweitert sowie in die Gesamtarchitektur des INFOPAT Projektes integriert wird.

Konzeptionell wird in diesem Projekt der Ansatz eines praxisnetzbasierten Case Management verfolgt. Dabei übernehmen in einem Praxisnetz speziell geschulte medizinische Fachangestellte (MFA) Aufgaben zur Versorgungskoordination sowie das regelmäßige Symptommonitoring für multimorbide Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2. Neben der Stärkung des individuellen Selbstsorgeverhaltens der Patienten sollen mithilfe der Case Management Software auch die Versorgungsprozesse effektiver und effizienter gestaltet werden. Perspektivisch wird dieses Konzept auch auf andere Case Management Projekte in der Region übertragbar sein.

Ansprechpartner:

Dr. Ralf Brandner
InterComponentWare AG

ralf.brandner@icw.de

Entwicklungsprojekt Versorgungssteuerung (P6)

Ziel des Entwicklungsprojektes Versorgungssteuerung (P6) ist es, auf Basis des ICW Care Managers die informations-technische Infrastruktur für das Anwendungsprojekt P7 aufzubauen und perspektivisch weitere Case Management Projekte in der Metropolregion Rhein Neckar zu unterstützen.

Im Teilprojekt P6 entwickelt die ICW ein Anwendungsmodul für das Management von Diabetes mellitus Typ 2 Patienten mit spezifischen Workflows, Formularen und Berichten sowie integrierten Medizingeräten. Ein erweitertes Berechtigungssystem ermöglicht den Arztpraxis-übergreifenden Einsatz des ICW Care Managers. Durch die Integration in die PEPA können Leistungserbringer und Patienten auf Daten aus dem ICW Care Manager zugreifen.

Unser Partner in der Versorgungssteuerung:

Ansprechpartner:

Martina Kamrad
Universitätsklinikum Heidelberg
Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung

martina.kamrad@med.uni-heidelberg.de

Netzbasiertes softwaregestütztes Case Management für multimorbide Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 (P7)

Ziel des Anwendungsprojekts „Netzbasiertes softwaregestütztes Case Management für
multimorbide Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2“ ist es, das Selbstsorgeverhalten dieser Patientengruppe positiv zu beeinflussen und die Koordination ihrer Versorgung zu optimieren. Das Projekt baut auf dem Entwicklungsprojekt „Versorgungssteuerung“ auf und nutzt den webbasierten ICW Care Manager sowohl zur Koordination der Versorgung als auch zum Symptommonitoring bei multimorbiden Diabetespatienten. Speziell geschulte Medizinische Fachangestellte einer hausärztlichen Praxis eines regionalen Arztnetzes übernehmen dabei mit Hilfe der Software Aufgaben der Koordination der Versorgung sowie des regelmäßigen Symptommonitorings für ausgewählte Patienten aus bis zu vier weiteren Netzpraxen. Dabei kommt zudem eine programmierte und digital aufbereitete Blutzuckermessung zum Einsatz.

Im Rahmen einer qualitativen Studie wird eine umfassende Problemanalyse bestehender Versorgungsprozesse bei multimorbiden Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 vorgenommen. Zusätzlich werden relevante Einflussfaktoren auf das Selbstsorgeverhalten dieser Patientenpopulation untersucht. Auf Basis der Ergebnisse beider Studien werden optimale Versorgungspfade erstellt und in die Software integriert. Die wissenschaftliche Evaluation des Netzcasemanagements erfolgt durch eine randomisiert kontrollierte Studie.

Unsere Partner mit dem Einsatz des netzbasiertes softwaregestütztes Case Managements: