Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, die im INFOPAT-Projekt entwickelten Prototypen der Patientenakte und des Patientenportals zu Arzneimitteltherapiesicherheit zu testen. Die Möglichkeit dazu besteht am 14.11. von 14 bis 16 Uhr im Rahmen des Selbsthilfetags und des Diabetestags Heidelberg / Rhein-Neckar in der SRH-Hochschule, Heidelberg-Wieblingen, „Blauer Turm“ (Nähere Informationen unter http://www.selbsthilfe-heidelberg.de/vernetzung-projekte-schwerpunkte/selbsthilfetag/).

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt zum Selbsthilfetag und Diabetestag ist frei. Die beiden Workshops sind folgendermaßen geplant:

14.00 – 15.00 Uhr Computergestützte Anwendung des Medikamentenplans Workshop mit Testmöglichkeit: Beate Strauß, Dr. Cornelia Mahler, Dr. Hanna Seidling, Dr. Marion Stützle, Universitätsklinikum Heidelberg, INFOPAT-Projekt; Christina Reiß, Selbsthilfe Heidelberg/Mannheim, INFOPAT-Projekt. Ein vollständiger und aktueller Medikamentenplan ist eine wichtige Stütze für den Patientinnen und Patienten und die Leistungserbringer (Arzt, Apotheker, Pflegedienst, …), um eine sichere Arzneimitteltherapie zu gewährleisten. In diesem Workshop lernen Sie elektronische Hilfsmittel kennen, die Sie dabei unterstützen, einen Medikamentenplan zu erstellen und auszudrucken. Darüber hinaus liefern Ihnen die Programme wichtige Informationen zur Anwendung und Handhabung Ihrer Medikamente.

15.00 – 16.00 Uhr Ihre Behandlungsdaten in Ihrer Hand! Workshop mit Testmöglichkeit der elektronischen Patientenakte PEPA Priv. Doz. Dr. Dominik Ose, Aline Kunz, Dr. Oliver Heinze, Universitätsklinikum Heidelberg, INFOPAT-Projekt; Christina Reiß, Selbsthilfe Heidelberg/ Mannheim, INFOPAT-Projekt Im Rahmen des Forschungsprojekts INFOPAT („Informationstechnologie für eine patientenorientierte Gesundheitsversorgung“), das im Rahmen des Wettbewerbs „Gesundheitsregion der Zukunft“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird, wird in der Metropolregion Rhein-Neckar unter anderem eine elektronische Patientenakte (PEPA) entwickelt. Diese Akte soll es Patientinnen und Patienten u.a. ermöglichen, ärztliche Unterlagen einzusehen, eigene Dokumente wie z.B. Schmerztagebücher einzustellen und den Zugriff von anderen Behandelnden auf den Inhalt der PEPA zu steuern. Nach einer kurzen Einführung zum PEPA-Konzept und den technischen Funktionalitäten der Akte haben Sie im Rahmen des Selbsthilfetags die Möglichkeit, den PEPA-Prototyp auszuprobieren. Die anwesenden Fachleute freuen sich über Rückmeldungen zu Ihren Eindrücken und über konkrete Verbesserungsvorschläge!